Gottes Verheissung auf Schweizer Münze

Auf dem Rand des Schweizer Fünflibers (5-Frankenstück) steht die Verheissung „Dominus providebit“ geschrieben. Dieser lateinische Ausdruck bedeutet Gott wird versorgen. Wenn Sie diesen Fünfliber mit sich tragen, dann haben Sie gleichzeitig eine Zusicherung dabei, dass Gott Sie versorgen wird. Diese Zusicherung ist nicht einfach aus der Luft gegriffen, sondern finden wir in der Bibel wieder. In 1. Mose. 22,14 können wir nachlesen, dass Abraham den Ort, an dem er Isaak opfern sollte, Jahwe-Jire nannte. Das bedeutet der Herr wird sorgen oder versorgen. Es ging hier zuerst darum, dass Abraham seinen Sohn nicht opfern musste, weil Gott stellvertretend ein Lamm zur Verfügung stellte. Diese Geschichte war auch prophetisch, weil sie auf den stellvertretenden Tod von Jesus hinweist.

Gott ist aber auch in anderer Hinsicht unser Versorger. Er hatte diese Erde geschaffen und gewisse Gesetzmässigkeiten ins Leben gerufen. Die Erde und ihre Natur ist so geschaffen, dass Leben darauf existieren kann und Pflanzen wachsen können. Die Erde bringt alles hervor, was wir zum Leben brauchen.

Der menschliche Körper ist auch sehr intelligent geschaffen. So kann er viele praktische, wie auch komplexe, Tätigkeiten verrichten. Wenn wir abends müde schlafen gehen, stehen wir morgens doch mit neuen Kräften auf. Die Wissenschaft kann sich das nicht erklären.

An einer anderen Stelle in der Bibel sagt uns Gott, dass Er uns Kraft gibt um Wohlstand zu schaffen. Bei dem Wort Kraft geht es nicht nur um körperliche Kraft, sondern auch um unsere Fähigkeiten. Dazu gehören Intelligenz oder Logik und die vielen Arten der Kreativität.

In dieser Beziehung ist Gott ihr Versorger, egal ob sie eine Beziehung zu Ihm haben oder nicht. Für Menschen, die mit Ihm engen Kontakt haben, kann sich Gott in vielen anderen Bereichen als Versorger erweisen. Es ist Gottes Natur, dass Er unser Versorger sein will.

Das nächste Mal, wenn Sie ein Fünfliber in der Hand haben, denken Sie an das, was Sie gerade gelesen haben.

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Mit Schulden umgehen

In der heutigen Zeit ist es so einfach in Schulden zu kommen. Da kauft man etwas auf Rechnung und dort etwas mit Kreditkarte. Das ist kein Problem, solange man es beim Zahlungstermin begleichen kann. Solche Schulden bezeichnet man als gut.

Die Schwierigkeiten fangen an, wenn man diese Kredite nicht rechtzeitig zahlen kann und der Gläubiger mit Mahnungen kommt. Irgendwie fehlt das Geld, um die Zahlungen zu machen. Eine solche Schuld bezeichnet man als schlecht. Man ist abhängig vom Kreditgeber. Die Bibel bezeichnet einen solchen Kreditnehmer ein Sklave des Kreditgebers.

Befinden Sie sich in einer solchen Situation, dann möchte ich Ihnen eine Hilfe bieten. Der erste Schritt in dieser Situation ist, einen Überblick über Ihre Situation zu verschaffen. Dazu stellen Sie eine Liste auf. Diese Liste besteht aus sieben Spalten:

1. Gläubiger (Aussteller der Rechnung)
2. Gegenstand
3. Monatsrate
4. Restbetrag
5. Zahlungsziel (wann muss die Schuld beglichen sein)
6. Zinssatz (der bei der Abzahlung vereinbart wurde)
7. Zahlungsrückstand (hier geht es um die überfälligen Zahlungen )

In dieser Liste notieren Sie alle Ihre Schulden entsprechend. Dann zählen Sie die monatlichen Raten und die Gesamtschuld zusammen. Nun haben Sie einen Überblick über Ihre Schulden. Dies ist wichtig, weil Sie den Umfang Ihrer Schulden genau kennen müssen, um etwas dagegen machen zu können.

Jetzt geht es darum, dass Sie einen Rückzahlungsplan erstellen. Dazu erstellen Sie eine Tabelle mit 5 Spalten. Diese Spalten benennen Sie wie folgt:

  • Fälligkeit (wann die Rate zu zahlen ist)
  • Betrag der Rate
  • Amortisation (Betrag zur tatsächlichen Tilgung der Schuld)
  • Zinsen (zu zahlende Verzugszinsen)
  • Restbetrag

Können Sie mit einem Kreditgeber einen Rückzahlungsplan vereinbaren, dann schulden Sie ihm jeweils nur einen kleinen Betrag pro Monat. Aus der grossen schlechten Schuld wird dann eine kleine gute Schuld.

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