Das Sündenproblem der Menschen ist gelöst!

In einem anderen Beitrag habe ich über die Gute Nachricht geschrieben. Ich möchte dort weitermachen, weil es noch so viel zu schreiben gibt. In der Vergangenheit und zum Teil auch heute noch machen Christen bei der Verkündigung des Evangeliums grundlegende Fehler. Sie ziehen mit den grössten Horrorgeschichten über das Gericht Gottes und die Hölle über unsere Zeitgenossen her. Dabei ist das Sündenproblem der Menschen gelöst. Ein Fahrlehrer macht seinem Fahrschüler das Autofahren auch nicht attraktiv, indem er von Bussen, Fahrausweisentzug oder sogar Gefängnisstrafe erzählt oder gar damit droht. Nein, er zeigt dem Schüler alles, was es braucht um den Fahrausweis zu erlangen. Was der Schüler dann damit macht, ist eine andere Sache. Es liegt in seiner Verantwortung, ob es zu irgendeiner Strafe kommt.

Kein Mensch soll in die Hölle

Gott ist überhaupt nicht daran interessiert, auch nur einen einzigen Menschen in die Hölle zu schicken. Vielleicht ist Dir bekannt, dass wir im Gnadenzeitalter leben. Nicht nur wir Christen können davon profitieren, sondern die Welt auch.

Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe (Joh. 3, 16).

Wie wir aus diesem Vers sehen, erstreckt sich die Liebe Gottes nicht nur auf die Christen, sondern auf die ganze Welt. Jeder Mensch hat die Möglichkeit, ewiges Leben zu haben. Gottes Motivation ist Liebe und nicht Gericht. Wie war es bei Dir  als Du eine Beziehung zu Jesus anfingst. Was hat Dich dazu getrieben? Bei mir war es eindeutig die Liebe.

Das Sündenproblem ist gelöst. Die Sünden sind getilgt

Viele Christen sehen in einem Nichtchristen den grossen Sünder, der raucht, säuft, lügt, tötet, Ehebruch begeht und was es sonst noch für grosse Sünden gibt. Diese Christen halten ihm bewusst oder unbewusst diese Sünden vor. Kolosser 2, 14 sagt uns aber, dass das ganze Sündenregister oder wie es hier heisst die entgegenstehende Handschrift ans Kreuz genagelt wurde.

Er hat den Schuldbrief getilgt, der mit seinen Forderungen gegen uns war, und hat ihn weggetan und an das Kreuz geheftet. (Kol 2, 14)

Für wen hat es Gültigkeit?

Gilt das nur für mich oder für Dich, weil wir Christen sind? Jesus ging für die Schulden jedes Menschen ans Kreuz, ob vor seiner Zeit, zu seiner Zeit oder in der Zukunft. Trotzdem gibt es die Allversöhnung nicht. Die Bibel redet von einer Strafe:

Und wenn derselbe (= der Tröster, der Heilige Geist) kommt, wird er die Welt strafen um die Sünde und um die Gerechtigkeit und um das Gericht: um die Sünde, dass sie nicht glauben an mich; um die Gerechtigkeit aber, dass ich zum Vater gehe und ihr mich hinfort nicht sehet; um das Gericht, dass der Fürst dieser Welt gerichtet ist. (Joh. 16, 8 – 11)

Nur eine Sünde steht zwischen Gott und den Menschen

Ist Dir aufgefallen, dass die Sünde in der Einzahl steht. Nicht viele einzelne Sünden stehen zwischen dem Sünder und Gott, sondern eine einzelne, nämlich, dass er nicht an Jesus glaubt.

Wie bringen wir einen Menschen zum Glauben?

Denn es sagt die Schrift: Ein jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zu Schanden werden. Denn es ist kein Unterschied des Juden und des Griechen; denn es ist eben der Herr aller, der reich ist gegen alle, die ihn anrufen. Denn ein jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird selig (gerettet) werden. Wie werden sie nun anrufen, an den sie nicht gläubig geworden sind? Wie werden sie aber gläubig werden, den sie nicht gehört haben? Wie werden sie aber hören ohne Prediger? Wie werden sie aber predigen, wenn sie nicht gesandt werden? Wie geschrieben steht: Wie lieblich sind die Füsse derer, die Botschaft bringen vom Frieden, die Botschaft bringen von dem Guten. Aber sie haben nicht alle dem Evangelium Gehorsam geleistet. Denn Jesaja spricht: Herr, wer hat unserer Rede geglaubt? Also ist der Glaube aus der Rede, die Rede aber durch das Wort Gottes. (Römer 10, 11- 17)

Glaube aus dem Hören

Es ist eigentlich nicht unsere Aufgabe, jemanden zum Glauben zu bringen. Manche Bekehrungen sind mit viel Manipulation zustande gekommen. Die Stelle im Römerbrief sagt uns, dass wir das Wort Gottes predigen sollen. Durch das Hören des Wortes Gottes bekommt nicht nur ein Christ Glauben, sondern jeder andere Mensch auch. Wenn diese Person bereit ist, an Jesus zu glauben, dann können wir ihr Hilfestellung bieten, indem wir ein Übergabegebet vorsprechen usw.

Was hat das für Konsequenzen?

Was können wir aus dem Gelesenen lernen? Das Problem mit der Sünde ist bereits von Gott gelöst. Alles was nötig war, hat Er bereits getan. Darum sind die beiden Bibelstellen auch in der Vergangenheit geschrieben:

Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, dass man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn für nichts geachtet. Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre {Eig. für einen von göttlicher Strafe Getroffenen}. Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt (rapha; Jehova Rapha; der Herr, dein Arzt, Anm. Autor) (Jes 53, 3 – 5).

… der unsre Sünde selbst hinaufgetragen hat an seinem Leibe auf das Holz, damit wir, der Sünde abgestorben, der Gerechtigkeit leben. Durch seine Wunden seid ihr heil geworden (1 Petrus 2, 24).

Wie sieht das nun praktisch aus?

Die Menschen wissen, dass sie ein Sündenproblem haben. Darum müssen wir nicht noch weiter in diesen Wunden herumstochern. Doch wir können mit der guten Nachricht kommen, dass deren Sündenproblem bereits gelöst wurde. Sie müssen nur das Angebot Gottes annehmen. Ein Angebot nimmt ein Mensch eher an als eine Drohung. Nicht die Strafe, sondern die Güte Gottes treibt zur Umkehr. Lasse beim nächsten Gespräch mit einem Nichtchristen die Güte oder Liebe Gottes fliessen. Das hat auch mit der Wortwahl etwas zu tun. Wenn Du dies befolgst, wirst Du in den Gesprächen mit Nichtchristen andere Resultate erzielen. Die Gnadenzeit ist noch nicht vorbei, weil Gott noch so viele Menschen für den Himmel gewinnen will.

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Wie erkenne ich Gottes Stimme?

Um Gott beim Wort zu nehmen ist es ganz wichtig, dass wir Gottes Stimme erkennen. In dieser Welt gibt es so viele Stimmen. Jede Stimme will jede andere übertönen um gehört zu werden. Die Stimme, die Deine Aufmerksamkeit auf sich zieht, wird Dich beeinflussen. Unter diesen lauten Stimmen wirst Du die Stimme Gottes mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht hören.

Von einem Mann, der sich aufmachte um Gottes Stimme zu hören

Im Alten Testament können wir eine Begebenheit mit Elia nachlesen. Er reiste 40 Tage und Nächte zum Berg Horeb um Gott zu hören. 1. König 19, 11 – 13 berichtet:

„Er sprach: Gehe heraus und tritt auf den Berg vor den HERRN! Und siehe, der HERR ging vorüber und ein grosser, starker Wind, der die Berge zerriss und die Felsen zerbrach, vor dem HERRN her; der HERR aber war nicht im Winde. Nach dem Winde aber kam ein Erdbeben; aber der HERR war nicht im Erdbeben. Und nach dem Erdbeben kam ein Feuer; aber der HERR war nicht im Feuer. Und nach dem Feuer kam ein stilles, sanftes Sausen. Da das Elia hörte, verhüllte er sein Antlitz mit seinem Mantel und ging heraus und trat in die Tür der Höhle. Und siehe, da kam eine Stimme zu ihm und sprach: Was hast du hier zu tun, Elia?“

Elia erwartete, dass Gott sich in gewaltigen Manifestationen zeigte, doch seine Erwartungen wurden nicht erfüllt. Erst als ein stilles, sanftes Sausen kam, redete Gott zu ihm.

Die Gefahr, es besser zu wissen

Wir laufen Gefahr, dass wir es besser wissen als Elia und erwarten, dass Gott zu uns in jeder Situation reden kann. Mitten in den Stimmen von Radio, Fernsehen, Video, Nachrichten, Musik, Internet etc. trauen wir uns zu, die Stimme Gottes zu hören. Und wir hören sie nicht! Um beim Bild eines Radios zu bleiben. Wie viele Radiostation können wir mit einem Radio empfangen. Bei UKW kann man die Sender noch gut voneinander halten, bei Mittelwelle und Kurzwelle wird es zusehends schwieriger. Unser Leben gleicht dem letzen Bereich. Ein Sender liegt ganz nahe bei einem anderen. Wenn wir den Sender nicht ganz präzise einstellen, werden die gewünschte Radiostation nicht klar empfangen. Genauso braucht auch unsere Ausrichtung auf Gottes Stimme unser konzentriertes Vorgehen. Gottes Stimme ist leise, aber immer hörbar, wenn wir wollen. Gott braucht unsere ungeteilte Aufmerksamkeit, d. h. wir müssen äusserlich und innerlich zur Ruhe kommen. Darum ist es wichtig, dass Du jeden Tag Zeit für Gott reservierst und dann auch die Zeit nutzst, um Gemeinschaft mit Gott zu haben. In dieser Zeit, allgemein auch als „Stille Zeit“ bekannt, wirst Du im Studium der Bibel und im Gebet Gottes Willen für Dein Leben erfahren. Dies geschieht natürlich nur, wenn Du Gott nicht nur mit Deinen Worten überhäufst, sondern Ihn auch zu Wort kommen lässt.

Was ist Gottes Wille?

Mit der Bibel, dem Wort Gottes, hast Du den Willen Gottes schwarz auf weiss. Darum ist das Studium der Bibel so wichtig. Die Bibel zeigt Gottes Willen auf und offenbart auch Seinen Charakter und was Er mit uns Menschen vor hat. Die Basis unseres christlichen Lebens ist das Wort Gottes. Alles muss mit dem geschriebenen Wort Gottes geprüft und eventuell gerichtet werden. Jede Offenbarung, Prophetie und jedes persönliche Wort Gottes muss mit der Bibel übereinstimmen. Darum müssen wir voll des Wortes Gottes sein, damit wir jederzeit in unserem eigenen Leben richten können was gut und was schlecht ist.

Wie redet nun Gott?

Das gleiche gilt auch für die nächste Art, wie Gott zu uns reden kann. Auch hier muss die Stimme Gottes mit dem geschriebenen Wort übereinstimmen. Gott kann uns einen Eindruck geben. Es ist dies diese leise Stimme in uns drin. Wie oft wird diese Stimme übertönt oder als eigene Idee abgetan, dabei ist es der Heilige Geist, der zu unserem Geist spricht. Mit der Zeit bekommst Du ein Gespür, welches die Stimme des Heiligen Geistes ist. Wenn Du dieser Stimme nachgehst und befolgst, was von Dir verlangt wird, wirst Du auch bemerken, dass Dich Friede und Freude begleiten werden. Das ist ein sicheres Zeichen, dass Du auf dem richtigen Weg bist.

Höre auf die Stimme Gottes

Du wirst mir zustimmen, wenn ich schreibe, dass wir nicht den ganzen Tag in der Bibel lesen können. Jeder von uns muss gewissen Verpflichtungen nachgehen und diese auch zu aller Zufriedenheit erledigen. Deshalb ist es wichtig, dass Du über den Tag verteilt im Gebet zu Gott verbunden bist. So wird es für Dich einfacher, die Stimme Gottes zu hören und auch umzusetzen. Beschränke Gott nicht auf die ersten Minuten am Tag oder die letzten Minuten vor dem Schlafen gehen. Ich habe nichts gegen diese Zeiten, doch Gott möchte auch während des Tages zu Dir reden. Wenn Er Dir am Morgen nur den Startschuss geben kann, dann verhinderst Du, dass Er während des Tagen Dich leiten und eventuell im Kurs korrigieren kann. Gott will Dich an gute Orte führen oder verhindern, dass Dir Schaden zugefügt wird.

Wie Gott auch reden kann

Natürlich kann Gott auch auf andere Art und Weise zu uns reden. Diese sind aber in der Rangliste nicht an vorderster Stelle. Gott kann durch eine Predigt, ein Seelsorgegespräch oder irgendein anderes Gespräch zu uns reden. Es liegt in unserer Entscheidung zu unterscheiden, was jetzt wirklich von Gott kommt oder was seelischen oder menschlichen Ursprungs ist. Wie bereits gesagt, haben wir einen guten Massstab, die Bibel. Wenn wir uns daran halten, kann nichts schief gehen.

Weitere Arten wie Gott redet

Die Bibel sagt uns auch, dass Gott durch Visionen, Gesichte oder Träume zu Menschen geredet hat. Zu Paulus redete Gott mit einer hörbaren Stimme. Es gibt viele Christen, die sich diese Dinge wünschen, aber verpassen leicht, wenn Gott zu ihnen durch die Bibel oder die innere Stimme, das innere Zeugnis, spricht. Gott mag zu diesen Mitteln greifen, weil Er etwas wichtiges mitteilen will und durch die normalen Kanäle nicht durchgekommen ist. Ein Christ, der Träume von Gott hat, muss nicht unbedingt geistlicher als ein anderer sein. Vielmehr musste Gott einen Weg finden, wie Er zu diesem Christ reden konnte. Während des Schlafs konnte Gott ungehindert zu diesem Christen reden.

Ich hoffe, dass Dich diese Zeilen anspornen, viele ermutigende Erfahrungen mit Gott zu machen, indem Du auf Seine Stimme hörst.

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Machen Sie ein Budget

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Einer der Gründe warum Sie in finanziellen Schwierigkeit stecken ist das Fehlen eines Budgets. Jemand hat sinngemäss geschrieben, dass man mit dem Budget jedem Franken einen Zweck zugesteht. Wenn Sie im Leben etwas unternehmen, dann planen Sie. Das kann eine Reise sein. Das kann ein Wochenendausflug sein. Oder Sie wollen mit Ihrem Hobby ein gewisses Ziel erreichen. Wenn Sie eine Reise machen, dann sagen Sie am Tag der Abreise nicht einfach: „So jetzt gehe ich mal los.“ Nein, Sie planen die Reise im Vorfeld. Sie werden sich klar über das Ziel und wie Sie dorthin gelangen. Ihr finanzielles Jahr ist wie eine Reise. Sie führt über 12 Etappen über das Jahr verteilt. Während jeder Etappe haben Sie normalerweise den gleichen Betrag zur Verfügung. Ihre Ausgaben werden aber je nach Jahreszeit variieren. Das verlangt nach einer Planung.

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