Gottes Reden ist der erste Schritt auf dem Weg zum Erfolg

Auch in diesem Beitrag möchte ich über das Reden Gottes schreiben. Es scheint mir, dass Gott uns Christen aufrütteln will, da ich in letzter Zeit feststellen musste, dass dieses Thema von Gottes Reden unabhängig voneinander an verschiedenen Orten behandelt wird.

Gott kann und will zu jedem reden

Vielleicht ist Dir nicht bewusst, dass Gott zu Dir reden will. Du denkst, dass Gott nur zu speziellen Menschen wie Pfarrer, Priester, Pastoren, Propheten usw. redet und dass wir zu solchen Menschen gehen müssen um Richtungsweisung im Leben zu bekommen. Dem ist aber gar nicht so. Vor Gott sind alle Menschen gleich. Kein Mensch ist geistlicher als ein anderer in der Beziehung, dass der eine von Gott hören kann und der andere nicht. Wir sind auf keinen Fall auf den nächsten Gottesdienst, die nächste Bibelstunde oder den Besuch eines Propheten angewiesen, um von Gott zu hören. Wenn wir bereit sind, von Gott zu hören, dann wird Er auch zu uns reden und wir werden es begreifen, dass Gott zu uns redet. Es ist darum sehr wichtig, dass wir in jeder Lebenslage sensibel sind, Gottes Stimme zu hören. Gott will unser Bestes. Darum, wenn Er zu uns spricht, will Er uns auf einem guten Weg leiten. Er ist der gute Hirte. Durch Seine Führung kommen wir zu Weiden mit saftigem, grünen Gras und zu klaren, frischen Wasserbächen, wo unsere Seele erquickt wird. Gott hat etwas sehr gutes für Dich bereit.

Erobere Dein Land mit Milch und Honig

Gottes Wille für Dich ist auch, dass Du in Dein persönliches Land, in dem Milch und Honig fliesst, kommst. Dafür braucht es aber etwas Mut. Denn in diesem Land hat es Riesen. Dem Volk Israel ist es auch so ergangen. Die Kundschafter hatten das Land ausgespäht. Die Mehrzahl der Kundschafter hielt das Land für nicht einnehmbar, während zwei, Josua und Kaleb, dem Volk Israel sagten, dass es machbar ist. Diese beiden Kundschafter waren dann auch die einzigen Kundschafter, die ins verheissene Land eingingen. Sie waren mutig und vertrauten Gott. Gott hatte schon zuvor dem Volk Israel versprochen, dass sie dieses Land bekommen werden. Josua und Kaleb nahmen Gott beim Wort und vertrauten Ihm auch, dass Er für Sein Volk kämpfen würde. Das unterschied sie von den anderen Kundschaftern. Wir können sehen, dass am Anfang Gottes Verheissung da war. Gott sprach zu Seinem Volk und dies war die Basis für die Landeinnahme.

Am Anfang war das Wort, also Gottes Reden

Auch in der heutigen Zeit wirkt Gott auf die gleiche Weise. Damit Er in unserem Leben etwas bewirken kann, muss Er zu uns sprechen. Jesus hat in verschiedenen Gleichnissen davon geredet, dass der Same das Wort Gottes ist. Tatsächlich verhält sich Gottes Wort auch wie ein Same. Vielleicht hast Du eine persönliche Prophezeiung erhalten, die scheinbar nicht in Erfüllung ging oder eine, die sich erfüllte. Wenn Du beide Fälle genauer betrachtest, dann musst Du mir zustimmen, dass das Gleichnis vom Sämann stimmt. Dort wo der Same auf guten Boden fiel, konnte der Same aufgehen, wachsen und viel Frucht bringen.

Ein persönliches Wort von Gott an Dich

Im Neuen Testament erklärt Jesus das Reich Gottes. Hier meint Jesus nicht einen geographischen Ort, sondern den Bereich, in dem Gott regiert:

„Er aber sprach: Wem gleicht das Reich Gottes, und womit soll ich“s vergleichen? Es gleicht einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und in seinen Garten säte; und es wuchs und wurde ein Baum, und die Vögel des Himmels wohnten in seinen Zweigen. Und wiederum sprach er: Womit soll ich das Reich Gottes vergleichen? Es gleicht einem Sauerteig, den eine Frau nahm und unter einen halben Zentner Mehl mengte, bis es ganz durchsäuert war.“ (Lk 13, 18 – 21)

Ob Senfkorn oder Sauerteig, beide Male ist hier von einem Wort Gottes die Rede. Du hast ein Wort von Gott erhalten. Dabei ist es unwesentlich, ob Du es vor vielen Zeugen oder in Deiner persönlichen Zeit mit Gott erhalten hast. Für die Öffentlichkeit geht ein solches Wort bald vergessen. Dieses persönliche Wort von Gott verschwindet als Senfkorn in einem Garten oder als Sauerteig in einer riesigen Menge von Mehl. Einmal gepflanzt oder vermischt, ist es kaum mehr ausfindig zu machen. Es ist aus den Augen. Doch die ideale Umgebung lässt das Senfkorn langsam wachsen resp. den Sauerteig den ganzen Teig durchsäuern. Damit dieses Wort von Gott in Deinem Leben die idealen Bedingungen hat, bist Du dafür verantwortlich. Ein Same z.B. braucht Nahrung und Wasser damit er spriessen und zur vollen Grösse kommen kann. Wenn Du ein Wort Gottes für Dich einfach sich selbst überlässt, wird es nichts bewirken. Deine Mitarbeit ist gefragt. Gott hat Josua ein ganz einfaches Rezept gegeben:

„Dieses Buch des Gesetzes soll nicht von deinem Munde weichen, und du sollst darüber sinnen Tag und Nacht, auf dass du darauf achtest, zu tun nach allem, was darin geschrieben ist; denn alsdann wirst du auf deinem Wege Erfolg haben, und alsdann wird es dir gelingen.“ (Jos. 1, 8)“

Der Ausdruck „Buch des Gesetzes“ darf man in diesem Zusammenhang mit „Wort Gottes“ austauschen. Diese Schriftstelle will uns sagen, dass wir uns mit dem Wort Gottes, das wir ganz persönlich empfangen haben, beschäftigen und auseinandersetzen sollen. Wenn ich eine Prophetie bekommen habe, dann höre ich sie mir öfters an, wenn sie aufgenommen wurde, oder ich lese sie durch, weil ich sie mir aufgeschrieben habe. Das ist dann für mich auch der Anlass zu einem Gebet, da ich dieses Wort in meinem Leben bekräftigen will. Darüber hinaus mache ich mir auch Gedanken, was diese Prophetie konkret für mich bedeutet. Dadurch bekommt das Wort immer mehr Gestalt und es entstehen Früchte. Wie Du siehst, geschieht sehr viel ohne dass die Öffentlichkeit Notiz davon nimmt. Scheinbar plötzlich steht ein Baum da, der Früchte bringt. Die Früchte sind der Erfolg eines Baumes. Auch Du bist dazu berufen, Früchte zu bringen (Joh. 15, 16). Mit anderen Worten, Gott will, dass Du erfolgreich bist. Das beginnt mit dem Hören und Gehorchen des Wortes Gottes.

Verlangt Gott etwas Unmögliches von uns?

Im ersten Moment wird es manchmal den Anschein geben, dass das was Gott von uns verlangt für uns schwierig ist. Er weiss, dass wir manchmal damit zu kämpfen haben, darum hat Er auch zu Josua geredet:

„Habe ich dir nicht geboten: Sei stark und mutig? Erschrick nicht und fürchte dich nicht! denn Jehova, dein Gott, ist mit dir überall, wohin du gehst.“ (Jos. 1, 9)

Das dürfen wir auch für uns beanspruchen und dürfen getrost sein, dass Gott immer an unserer Seite geht und uns beisteht. Wenn Gott uns etwas aufträgt, dann müssen wir manchmal über unseren eigenen Schatten springen, aber es wird nie ein Ding der Unmöglichkeit sein. Du wirst nie Dinge tun, die Du noch nie getan hast, wenn Du sie nicht tust! Gott will Dir dabei behilflich sein. Er will Dir eine Horizonterweiterung geben.

Gott hat einen Plan für Dein Leben. Diesen lernst Du nur kennen, wenn Du sensibel auf die Stimme Gottes bist. Erwarte noch heute, dass Gott zu Dir spricht, und mache es zu einer Gewohnheit, dass Gott tagtäglich für den Rest Deines Lebens zu Dir sprechen kann. Du wirst feststellen, dass sich Dein Leben zum positiven verändert hat.

Lesen Sie auch: Wie erkenne ich Gottes Stimme

Teile den Inhalt mit anderen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert