Wir kaufen Ihr Altgold!

Altgold – Ankauf ein Boom

Wenn ich so die Zeitungen durchlese, dann fällt mir auf, dass sehr viele Altgold kaufen wollen. In letzter Zeit herrscht ein richtiggehender Boom. Wenn man die Edelmetallpreise anschaut, dann weiss man, dass es nicht von ungefähr kommt. Die Börse kriselt und der Goldpreis steigt stetig. Zur Zeit ist der Goldpreis auf einem sehr hohen Niveau. Klar ist man in dieser Situation versucht, aus einem Goldverkauf Kapital zu schlagen. Beim Goldhändler muss man sich genau umschauen, denn die Ankaufspreise können stark variieren.

Geschichtlicher Hintergrund

Doch meine Absicht mit diesem Post ist nicht, Ihnen den Verkauf von Altgold (es gibt sogar Händler, die von altem Gold reden. Da muss ich schmunzeln) schmackhaft zu machen. Seit mehreren hundert ja tausend Jahren wird das Gold als Zahlungsmittel verwendet. Es gab sogar eine Zeit, in der der Gegenwert des im Umlauf befindenden Bargelds in Gold hinterlegt war. So wusste man immer wie schwer der Gegenwert eines Franken in Gold war. Diese Koppelung von nationaler Währung und Gold war lange Zeit in verschiedenen Nationen üblich bis man diesen Goldstandard aufhob.

Kaufkraft des Goldes

Interessant beim Gold ist die Betrachtung der Kaufkraft. Es macht leicht denn Anschein, dass Gold immer teurer wird. Doch der Goldpreis ist Ausdruck der momentanen Kaufkraft. Man hat festgestellt, dass über die Jahre hinweg mit einer Unze Gold oder dem entsprechenden Gegenwert in einer Währung man einen sehr guten Anzug kaufen konnte und kann. Diese Gesetzmässigkeit war vor hundert Jahren sowie auch während des römischen Reiches gültig.

Anlage für Krisenzeiten

In Krisenzeiten flüchten die Anleger immer in Gold. Ein Grund dafür ist, dass sich der Goldpreis mit der Inflation bewegt und somit nicht der Entwertung unterliegt.

Sollte das Finanzsystem zusammenbrechen (es gibt viele warnende Stimmen), dann wird Gold bestimmt wieder zu einem Zahlungsmittel. In einer solchen Situation ist Gold in kleinen Stückelungen unbedingt nötig. Sie werden es sicher sehr schwierig haben mit einem Kilo Gold einen Einkauf zu tätigen.

Kleine Stückelungen können Goldmünzen, ganz kleine Goldbarren, Schmuck oder Zahngold sein. In dieser Grössenordnung lassen sich gut Käufe tätigen. Wenn Sie Gold in diesen Einheiten haben, dann behalten Sie es. Haben Sie noch kein Gold, fangen Sie doch damit an, Gold in kleinen Mengen zu kaufen. Wichtig ist, dass Sie keine Anrechte auf eine Menge Gold kaufen, sondern physisches Gold. Ich kann Ihnen aber keine Kaufempfehlungen oder Ratschläge in diesem Bereich geben.

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Reiche Männer der Bibel – David

In meiner Serie über reiche Männer in der Bibel möchte ich jetzt über David schreiben, der ein sehr bewegtes Leben hatte.

Wenn ich Sie fragen würde, was eine typische Aussage über David sein könnte, dann wäre es sicher die Tatsache, dass er König war. Doch er war nicht in eine Familie mit königlicher Abstammung geboren, weil es vermutlich ein solches Königreich zur Zeit seiner Geburt nicht gegeben hatte. Darum ist es wichtig, seinen Werdegang etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Als David zum ersten Mal in der Bibel erwähnt wurde, war er alles andere als eine wichtige Persönlichkeit. So war es auch innerhalb seiner Familie. Der Prophet Samuel kam zu seiner Familie, weil er von Gott den Auftrag hatte, den neuen König zu salben, der Mitglied dieser Familie war. Davids Vater stellte alle seine Söhne, die zuhause waren, Samuel vor. Doch Gott sagte bei keinem, dass Samuel ihn salben sollte. Als sich Samuel erkundigte, ob es noch einen Sohn gab, nannte man ihn noch David, der gerade die Schafe hütete. Dieser wurde dann zum künftigen König gesalbt. Doch bis er als König eingesetzt wurde, verging noch einige Zeit. David musste viele schwierige Situationen durchgehen.

In der Zeit als Schafhirte und später als Bandenführer legte er sich sein Rüstzeug zum König zu. David hatte eine sehr enge Freundschaft zu Jonathan, dem Sohn von König Saul, doch mit dem König selber war die Beziehung äusserst schwierig. Saul machte ihm das Leben alles andere als leicht. Trotzdem behielt David den Respekt gegenüber dem von Gott eingesetzten König. Als dieser starb trauerte David um ihn. Sein aufrichtiges Herz und die lebendige Beziehung zu Gott versetzen ihn in die Lage, dass der Segen Gottes in seinem Leben fliessen konnte.

Eigentlich wollte David dem Herrn einen Tempel bauen, da er der Ansicht war, dass er sehr wohlhabend lebt. So wollte David auch für die Bundeslade und somit auch für die Gegenwart Gottes ein beeindruckendes Haus bauen. Doch Gott wollte nicht, dass David ihm ein Haus baute, sondern sein Nachkomme sollte dies tun.

Trotzdem liess ihn der Tempel nicht in Ruhe. So können wir in 1. Chronik 22 nachlesen, dass er erste Vorbereitungen für den Tempel traf. Neben geeigneten Handwerkern stellte David auch Material für den Bau des Tempels zur Verfügung.

3 Und David schaffte viel Eisen herbei zu Nägeln für die Türen der Tore und zu Klammern und so viel Kupfer, dass es nicht zu wiegen war,
4 auch Zedernholz ohne Zahl; denn die von Sidon und Tyrus brachten viel Zedernholz zu David.

14 Siehe, ich habe in meiner Mühsal herbeigeschafft für das Haus des HERRN hunderttausend Zentner Gold und tausendmal tausend Zentner Silber, dazu Kupfer und Eisen, das nicht zu wiegen ist, denn es ist zu viel; auch Holz und Steine habe ich herbeigeschafft, davon kannst du noch mehr anschaffen.
1. Chronik 22

Die Liste der Materialien ist ein näherer Blick wert. Erst wenn wir diesen Mengen einen aktuellen Wert geben, wird uns auch das Ausmass bewusst.

Würden wir mit einem zur Zeit eher schlechten Goldkurs von CHF 30’000.00 pro Kilo rechnen, dann wäre der heutige Wert dieses Goldes ca. CHF 75 Mia. Das Silber bei einem Wert von CHF 500.00 pro Kilo wäre ca. CHF 15,5 Mia wert. Ich kann mir gut vorstellen, dass David aus seinem Überfluss gab und somit immer noch gut leben konnte.

Bei Kupfer und Eisen werden keine Mengenangaben gemacht, weil sie vermutlich die bei Gold und Silber gemachten Mengen übersteigen. Ich verzichte auch darauf, bei diesen Materialien einen Geldwert zu errechnen. Schon der Gegenwert von Gold und Silber ist so eindrücklich, dass ich nicht noch einen obendrein setzen möchte.

Gold- und Silberkurs widerspiegeln immer auch die aktuelle Kaufkraft. Daher kann man gut einen Vergleich mit den reichsten Männern der Welt anstellen. So gesehen wäre David, würde er heute noch leben, der reichste Mann der Welt.

Trotz dieses gewaltigen Reichtums hatte sich Gott nie gegen den Reichtum von David gesprochen, sondern bezeichnete ihn immer wieder als einen Mann nach Gottes Herzen. David repräsentierte in guter Weise die Grösse Gottes. Unser Grad des Wohlstandes vermittelt eine Botschaft an unsere Umwelt. Er kann tatsächlich entscheiden, ob Menschen auch an den Gott glauben wollen, an den wir glauben oder nicht.

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Jesus war arm…. (unbedingt weiterlesen!)

Paulus schreibt im 2. Korintherbrief, dass Jesus arm wurde. Wann wurde Er arm? Als Er auf diese Erde kam. Es ist dies nicht eine geistliche oder physische Armut. Nein, es war eine materielle Armut. Ja, Jesus war arm. Doch lasst uns zuerst den Bibelvers lesen:

Denn ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus: obwohl er reich ist, wurde er doch arm um euretwillen, damit ihr durch seine Armut reich würdet.
2. Korinther 8, 9

Wenn wir den Zusammenhang betrachten, in dem dieser Satz steht, dann wird klar, dass Paulus von Finanzen redet. Also geht es ganz klar um materielle oder finanzielle Armut. Jesus wurde arm. Das bedeutet aber auch, dass Er einmal reich war, sonst kann Er nicht arm werden. Als Er im Himmel bei Seinem Vater war, war Er reich. Wenn wir in der Offenbarung über das himmlische Jerusalem lesen, dann bekommen wir eine Idee, welcher Reichtum bei Gott vorhanden ist. Die Strassen sind aus Gold und die Stadttore sind verschiedene Edelsteine. Ich gehe davon aus, dass dies nur eine kleine Illustration von dem immens vorhandenen Reichtum ist.

Jesus hatte diese Umgebung verlassen und ist auf die Erde gekommen. So gesehen sollte uns klar werden, was das Armwerden für Jesus bedeutet hatte.

Kaum war Er auf der Erde, kamen Weisen zu ihm und beschenkten Ihn mit Gold, Weihrauch und Myrrhe. War es ein 100 g – Goldbarren? Bestimmt nicht. Als Kind habe ich mir vorgestellt, dass dieser Weise eine kleine Schatztruhe mit Gold übergab. So gesehen kommen einige Kilos zusammen. Auch wenn es nur ein Kilo war, dann war das zu dieser Zeit grosser Reichtum für ein Kind. Auch Weihrauch und Myrrhe haben einen gewissen Wert.

Als Jesus Seinen öffentlichen Dienst hatte, war einer Seiner Jünger auch dazu bestimmt, die Finanzen zu verwalten. Wäre Jesus nach unseren Vorstellungen arm gewesen, hätte Er eine solche Person nicht gebraucht.

Bei der Speisung der Fünftausend sagte Jesus zu den Jüngern, dass sie den Menschen zu Essen geben sollten. Die Jünger antworteten Ihm:

Und sie sprachen zu ihm: Sollen wir denn hingehen und für zweihundert Silbergroschen Brot kaufen und ihnen zu essen geben?
Markus 6, 37

Bei diesem Betrag handelt es sich nicht um sagen wir Fr. 200.00, sondern um 200 Tageslöhne. Das Geld hätte weit gereicht, aber sicher nicht für fünftausend Menschen.

Als Jesus am Kreuz starb, nahm man Ihm vorher sein Gewand ab. Soldaten haben um dieses Gewand gewürfelt. Es ging dabei nicht um ein Souvenir, sondern das Gewand war wertvoll. Es war aus einem Stück gefertigt und hatte keinen Saum. Ein solches Gewand besassen nur Reiche.

In den Evangelien finden wir keinen Hinweis, dass Jesus einen Lebensstil der Armut führte. Im Gegenteil finden wir immer wieder Begebenheiten, in denen ein offensichtlicher Mangel mit einem Wunder begegnet wurde.

Nochmals zurück zum ersten Bibelvers. Jesus wurde arm, doch das ist nur der halbe Vers. Er wurde arm, damit wir durch Seine Armut reich würden. Jesus soll uns ein gutes Beispiel sein, wie wir nach biblischer Definition reich sein können. Gott will all unserem Mangel abhelfen, doch wir müssen Gottes Eingreifen in unserem Leben zulassen.

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